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Drei Heimpunkte im Eiltempo

Im Schnelldurchgang haben die Roten Raben die drei angestrebten Heimpunkte gegen den VCO Berlin geholt. Nach 59 Minuten war der 3:0-Sieg mit 25:11, 25:8 und 25:7 eingetütet.

Im Schnelldurchgang haben die Roten Raben die drei angestrebten Heimpunkte gegen den VCO Berlin geholt. Vor 1.017 Zuschauern in der Ballsporthalle benötigten die Schützlinge von Cheftrainer Timo Lippuner nur 59 Minuten, um das Nachwuchsteam des Deutschen Volleyball-Verbandes mit 3:0 (25:11, 25:8, 25:7) zu besiegen. Nach dem zweiten Erfolg im vierten Saisonspiel haben sich Leonie Schwertmann und Co. mit nunmehr sechs Punkten eine ordentliche Ausgangsposition im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle erarbeitet.

 

Der Coach schickte diesmal zu Beginn Laura Künzler und Vanessa Agbortabi im Außenangriff, Iris Scholten auf Diagonal, Leonie Schwertmann und Eszter Nagy im Mittelblock sowie Zuspielerin Ilka Van de Vyver auf das Feld, dazu Libera Myrthe Schoot. Gleich beim ersten Ballwechsel der Partie gab es eine Schrecksekunde, als VCO- Außenangreiferin Romy Jatzko verletzt liegenblieb und sodann ausgewechselt werden musste. Die Raben nahmen das Heft des Handelns sofort in die Hand und zogen über 8:2 auf 16:4 davon.

 

Timo Lippuner gab fortan im Zuspiel Corina Glaab für Ilka Van de Vyver eine Chance, und die 18-Jährige konnte bis Matchende sowohl in der offensiven Regiezentrale als auch beim Aufschlag so sehr überzeugen, dass sie zum MVP gewählt wurde. Der erste Satz ging mit 25:11 an die Gastgeberinnen; es sollte der einzige bleiben, in dem die VCO- Girls zweistellig punkten konnten. Die Durchgänge Nr. 2 und 3 wurden mit 25:8 und 25:7 eine ganz sichere Beute für die Raben, wobei der Trainer in der Schlussphase dieser beiden Abschnitte auch die ebenfalls erst 18-jährige Paula Hötschl im Außenangriff für Vanessa Agbortabi (wird am Dienstag 20) zum Einsatz brachte.

 

Berlins Coach Manuel Hartmann erkannte die Überlegenheit der Raben neidlos an: „Sie haben ihr Spiel ganz konsequent durchgezogen.“ Seitens des VCO sei es „eine der schwächeren Partien“ gewesen, so Hartmann. Sein Kollege Timo Lippuner war natürlich mit dem Ergebnis zufrieden, aber auch mit der Art des Auftretens seiner Damen („sehr souverän“). Ein besonderes Lob hatte der Schweizer für Corina Glaab parat: „Sie hat ihren Job richtig gut gemacht.“ Die geschlossene Vilsbiburger Teamleistung wird untermauert durch die Tatsache, dass vier Spielerinnen zweistellig gescort haben: Kapitän Leo Schwertmann und Laura Künzler sammelten je 11, Iris Scholten und Eszter Nagy je 10 Zähler.

 

Schon am kommenden Mittwoch, 5. Dezember, geht es für die Roten Raben in der Bundesliga weiter mit dem Auswärtsspiel beim Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin; Sport1 überträgt live ab 19 Uhr. Die nächste Heimpartie ist dann ein absoluter Pflichttermin für alle niederbayerischen Volleyball-Fans: Am Samstag, 15. Dezember, 19 Uhr, steigt in der Ballsporthalle das Derby gegen NawaRo Straubing; Karten gibt es unter www.roteraben.de/fanzone.

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Drei Heimpunkte im Eiltempo

Drei Heimpunkte im Eiltempo Foto: RSS-Feed der Volleyball Bundesliga